Das Wissen rund um das Thema Energie von A bis Z.

Energielexikon

Die Welt der Energie von A-Z. Das Lexikon von Mut zum Wechseln hat für jeden Begriff eine Erklärung.

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Energiegewinn durch Windkraft- und Photovoltaikanlagen zum eigenen Nutzen oder Bedarf.

Vertraglich ausgemachte Übertragungsstelle, an der die Einspeisung von elektrischer Energie in das Stromnetz erfolgt.

Befugnis, die der Kunde dem Zahlungsempfänger erteilt. Dieser wird somit autorisiert den zu erbringenden Betrag vom Konto des Kunden abzuziehen.

Bonus, der dem Kunden für die Erlaubnis der Einzugsermächtigung zusteht.

Physikalisches Phänomen, das nicht sichtbar oder hörbar ist. Elektrizität wird entweder durch elektrische Ladung oder magnetische Felder hervorgerufen. Die Verursacher der elektrischen bzw. magnetischen Wirkungen sind die positiv geladene Protonen und negativ geladene Elektronen. Diese Teilchen der Materie reagieren folgendermaßen: Teilchen mit gleicher Ladung stoßen sich ab während die nicht gleich geladene Teilchen einander anziehen.

Gruppe von Atomgegnern bzw. ein Netzbetreiber, der über ein eigenes Kraftwerk in Schönau zur Erzeugung vom Ökostrom verfügt.

Ionenleiter bzw. Stromleiter.

Elektromagnetische Felder, die bei der Benutzung von elektrischen Geräten entstehen und die Gesundheit beeinträchtigen können.

Ausstoß von Schadstoffen wie Radioaktivität, Staub, Ruß und CO2, die die Umwelt beeinträchtigen. Die freigesetzte Schadstoffmenge wird in Deutschland durch streng festgelegte Grenzwerte überwacht.

rechtlich festgelegte Höchstwerte an Schadstoffen, die an die Umwelt abgegeben werden.

Ist der Handel mit Rechten über den Ausstoß von Treibhausgasen. Er gehört zu den sogenannten Kyoto-Mechanismen und wurde im Januar 2005 in der Europäischen Union eingeführt. Das Modell: Der Ausstoß jeder emissionshandelspflichtigen Anlage wird auf eine Gesamtmenge – das sogenannte "Cap" – begrenzt und in Form handelbarer Rechte (Berechtigungen) ausgegeben. Wer die Luft mit Treibhausgasen belastet, benötigt hierzu Rechte. Je weniger Emissionen, desto wirtschaftlicher ist es für ein Unternehmen, da es geringere Kosten für den Kauf dieser Rechte aufwenden muss. Reduziert es dagegen seinen Treibhausgas-Ausstoß, kann es die nicht benötigten Rechte verkaufen. Das Kyoto-Protokoll sieht auch einen internationalen Handel mit Treibhausgasen vor.

Die aus Primärenergiequellen umgewandelte Energie, die der Verbraucher aus der Steckdose bezieht.

Bezeichnung für in einem Körper gespeicherte Arbeit oder für die Eignung, Arbeit zu verrichten. Energie kann in unterschiedlichen Formen vorkommen. Man unterscheidet zwischen mechanischer (z.B. potentielle und kinetische Energie), thermischer und innerer Energie, elektrischer und magnetischer sowie die Bindungsenergie (chemische Energie und Kernenergie). Die beiden wichtigsten Energieformen für den Menschen sind Wärme und Elektrizität. Energie wird in Joule gemessen.

Dokument, das die vorhandenen bzw. fehlenden energiesparenden Modernisiserungsmaßnahmen eines Hauses auflistet. Energieausweise gelten seit dem 1.7.2008 als Pflicht für Immobilien.

ist ein Teil des deutschen Baurechts und basiert auf dem Energieeinspargesetzes von 2005 (EnEG). Die Verordnung schreibt bautechnische Maßnahmen zur energieeffizienten Nutzung von Wohn-, Büro- und Betriebsgebäuden vor.

Deutschland wird zurzeit von vier Energiekonzernen beherrscht: RWE, E.on, Vattenfall und EnBW. Diesen Betreibern gehören sämtliche Strom- und Gasnetze.

Zeitraum, in dem die nutzbaren Energievorräte knapp sind.

Zusammenstellung von verschiedenen Energieformen. Der Vorteil von einem Energiemix ist die Unabhängigkeit von einem einzigen Energieträger. Zurzeit wird die Stromversorgung in Deutschland zum größten Teil von fossilen Energieträgern bestimmt.

verbindliche Regelungen seitens des Staates, die auf die Aufbringung, Umwandlung, Verteilung und Verwendung von Energie ausgerichtet sind.

Durchschnittswert, der den jährlichen Energieverbrauch eines Gebäudes pro Quadratmeter/Wohnfläche festlegt. Er klassifiziert Gebäude in EnEV-, Niedrigenergie- und Passivhäuser. Der Standard wird durch bauliche Maßnahmen und nicht durch ein gewisses Nutzverhalten bestimmt.

Rohstoffe, aus denen Energie gewonnen wird.

Der Teil der Energie, der beim Energieumwandlungsprozess in Wärme umgeformt wurde und deshalb nicht mehr nutzbar ist. Aufgrund der Energieverluste sind Motoren oder Generatoren nie zu 100% effektiv.

Vertraglich ausgemachte Übertragungsstelle, an der die Entnahme von elektrischer Energie aus dem Netz erfolgt.

Gemisch aus Methan, Ethan und Propan. Erdgas wird mit Bohrtürmen und -inseln im Meer und an Land gefördert. Erdgas wird zum Heizen und Kühlen, zur Stromerzeugung und als Kraftstoff für Verkehrsmittel eingesetzt. In Deutschland hat Erdgas einen Anteil von ca. 12% der gesamten Stromerzeugung.

Fahrzeuge, die hauptsächlich mit Erdgas betrieben werden. Erdgasautos gelten als sehr umweltfreundlich, da sie im Vergleich zu gewöhnlichen Fahrzeugen um bis zu 80% weniger Schadstoffe in die Atmosphäre ausstoßen. Da Gas ein flüchtiger Stoff ist und über eine geringe Dichte verfügt, muss er entweder durch hohen Druck verdichtet oder durch niedrige Temperaturen verflüssigt werden, um es tanken zu können.

Speicheranlagen, die eine konstante Versorgung mit Gas trotz instabilem Verbrauch ermöglichen.

Erdöl ist ein fossiler Energieträger und besteht aus einem Gemisch verschiedener Kohlenwasserstoffe. Es wird bei der Produktion von Elektrizität ebenso genutzt wie als Treibstoff für die meisten Verkehrs- und Transportmittel. Eine weitere große Bedeutung hat Erdöl für die chemische Industrie. Hier wird es zur Gewinnung von Kunststoffen und anderen Chemieprodukten eingesetzt. Weltweit ist Erdöl derzeit der wichtigste Rohstoff. Es wird angenommen, dass das gegenwärtige Erdölvorkommen maximal ausreicht, um eine weltweiten Verbrauch auf heutigem Niveau für die nächsten 50 Jahren sicher zu stellen.

Energieformen, die infolge von ständig neu stattfindenden Prozessen entstehen und von daher für den Menschen unerschöpflich sind. Zu den erneuerbaren Energien gehören Wasserkraft, Windkraft, Biomasse, Deponiegas, Klärgas, Grubengas und die solare Energie.

Energiebezug über das Energieversorgungsnetz der Allgemeinen Versorgung in Niederspannung. Die Ersatzversorgung wird keinem bestimmten Liefervertrag zugeordnet.

Die von dem Anbieter festgelegte Vertragslaufzeit. Nach Ablauf dieser Frist kann eine Kündigung eingereicht werden.